Eine Woche zwischen Stress, Spaß und ein bisschen Wahnsinn

Ich blicke auf eine Woche zurück, die einerseits sehr chaotisch war und allerdings viel wichtiger noch unglaublich viel Spaß gemacht hat. Für mich geht dieses Jahr eine MAG zu Ende, bei der ich das erste Mal in meinem Leben als Volunteer dabei war. Auch wenn es den ein oder anderen gibt, der meint, dass ich vorheriges Jahr schon einmal dabei war. Ich hatte dieses Jahr sogar das erste Mal überhaupt mit dem Volunteering zu tun. Davor wusste ich nicht einmal, dass es das überhaupt gibt.

Die Geschichte, wie ich dann überhaupt zum Volunteering gekommen bin ist an sich recht witzig. Ich wollte mir ursprünglich eigentlich für die MAG dieses Jahr Tickets kaufen und kam dabei das erste Mal überhaupt mit dem Begriff „Volunteer“ in Berührung. Ich wusste ursprünglich nämlich nicht, was der Begriff überhaupt bedeutet und musste ihn googlen. Schande über mich und so. Allerdings war zu diesem Zeitpunkt das Anmelden zum Volunteer das erste Mal geschlossen. Ich hatte mich sogar geärgert, die Anmeldefrist um ein paar Tage verpasst zu haben. Ironischerweise verschob ich das Kaufen der Tickets um ein paar Tage und bekam nochmal eine Chance mich als Volunteer zu bewerben.

Die Zeit selbst zur Messe verging dann wie im Flug. Die Messe selbst jedoch leider noch schneller. Was ich jedoch vorher nicht wusste, dass sich diese Woche zur besten Woche meines Lebens überhaupt entwickeln sollte. Trotz der vielen Arbeit. Dabei hatte die Woche ursprünglich für mich gar nicht so gut angefangen. Erst wurde mir ein paar Tage zuvor zumindest zum Teil die Freundschaft gekündigt. Was man mir die ersten Tage vermutlich auch durchaus angesehen hat. Und dann war ich vom Schichtplan so überhaupt nicht begeistert.

Wie drei Tage am Stück arbeiten? Und dann noch acht Stunden pro Tag? Und das freiwillig? Meinen ersten Zweifeln zum Trotz bin ich heute froh, dass ich die gesamte Woche am Ende freiwillig durchgezogen habe. Auch wenn ich immer noch finde, dass ich viel mehr hätte machen können. Auch wenn der schiefe Blick einer gewissen Person da wohl anderer Meinung war. 🙂

Am Ende hab ich es nämlich gern getan und werde das wohl, soweit ich kann und darf wohl auch wiederholen. Ich hab in dieser Woche festgestellt, dass mir das Arbeiten hinter den Kulissen mehr Spaß macht, als die eigentliche Messe. Vielleicht auch, weil ich eine Woche mal die Möglichkeit hatte, meinem Helfersyndrom freien Lauf zu lassen. Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie viel Spaß es am Ende macht einfach Stühle durch die Gegend zu tragen, weil am Ende jemand ist, der sich darüber freut.

Eines der für mich wichtigsten Punkte an dieser Woche ist, dass ich es für mich geschafft habe, Freundschaften zu schließen. Ich weiß nicht, ob es den ein oder anderen aufgefallen ist, aber gerade dieses Thema fällt mir schwer. Ich habe viel in meinem Leben durchmachen müssen. Und wenn dir immer und immer wieder erzählt wird, dass du nur nervst, dann fängst du irgendwann an das zu glauben. Das dann wieder abzulegen ist leider sehr schwer. Und beeinträchtigt mein Verhalten nach wie vor. Ich hab zu oft zu sehr Angst auf Menschen zu zugehen, weil ich befürchte, dass ich auf Ablehnung stoßen könnte. Leider verhalte ich mich dann auch nicht so, wie ich es vielleicht sollte, weil ich im Vorfeld schon befürchte, dass die Person mich sowieso nicht ausstehen kann. Jedoch bin ich stolz, dass ich es tatsächlich geschafft habe, diese Angst hin und wieder zu überwinden und auf eine Person besonders direkt zu gehen zu können. Ich bin dankbar dafür, dich wenigstens ein bisschen kennenlernen zu dürfen. Vielleicht noch ein bisschen mehr dankbar bin ich den Personen, die mich am Ende vielleicht etwas unbewusst „an die Hand“ genommen haben. So, dass ich am Ende da nicht alleine da gestanden habe. Das vermutlich wäre wohl mein Untergang gewesen.

Ich freue mich auch sehr, den wohl sympathetischen Vorgesetzten gehabt zu haben, den man sich nur wünschen. Besonders, weil diese Person auf so eine sympathische Weise genauso planlos war wie wir am Ende.

Ich müsste so vielen danken. Ich habe in dieser Woche so viele unterschiedliche Charaktere kennengelernt, bei denen leider wohl nur bei der Hälfte der Name in meinem modrigen Hirn hängengeblieben ist. Heißt, das wird dann beim nächsten Mal leicht peinlich, wenn ich mal wieder fragen muss. Ich weiß nur einfach nicht, was ich groß schreiben sollte, da ich den ein oder andern gar nicht so tief kennengelernt habe, wie ich das wollte. Einerseits, weil die Zeit nicht unbedingt war und anderseits, weil Benny aus Angst mal wieder den Mund nicht aufbekommen hat.

Ich freue mich auf jeden Fall darauf, hoffentlich alle beim nächsten Mal wiederzusehen. Vielleicht sogar etwas früher. Danke für alles. 🙂

Das könnte dich auch interessieren …

Eine Antwort

  1. Hey sagt:

    How can I get a hold of you?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.